Wer kann wann? Die Frage, die jede Regie kennt.
Die Termine stehen, die Szenen sind besetzt – und dann sitzt die Regie einen halben Abend über Tabellen. Jede Woche sagt jemand ab, und jede Änderung heisst: von vorne. Der Probenplaner hält Verfügbarkeiten und Besetzungen an einem Ort zusammen und rechnet daraus einen Plan, der aufgeht.
Eine Doodle-Umfrage, eine Excel-Tabelle, ein Gruppenchat. Die Regie überträgt von Hand, übersieht eine Absage, und am Probeabend fehlt ausgerechnet die Person, ohne die die Szene nicht geht.
Alle tragen ihre Abende selber ein, am Handy, ohne Passwort. Die Regie drückt auf Rechnen und bekommt einen Vorschlag, der jede Muss-Besetzung einhält. Ändert sich etwas, rechnet sie neu – in Sekunden.
